Boiron Schweiz

Médicaments sans indication

Medikamente ohne Indikation

Homöopathische Arzneimittel ohne Angabe einer therapeutischen Indikation sind meistens nach ihrem lateinischen Namen wie zum Beispiel Arnica montana, Ignatia amara, Chamomilla vulgaris, etc. gekennzeichnet.
Es existieren mehrere tausend : nomenklatur zu download


Ein selbes Arzneimittel kann bei unterschiedlichen Symptomen angewendet werden und kann weder einer therapeutischen Indikation noch einer Dosierung zugeteilt werden, weshalb die Gesetzgebung das Hinzufügen einer Packungsbeilage verbietet.

Alleine die Gesundheits-Fachperson weiss, die richtigen Arzneimittel für den Patienten auszuwählen.

 

Die Grundstoffe (Beispiel : Arnica montana) zur Herstellung eines homöopathischen Medikaments stammen hauptsächlich aus drei Bereichen:

  • Mineralien: Beispiel: Kupfer, Schwefel…
  • Pflanzen: Beispiel : Belladona, Arnika…
  • Tiere: Beispiel : Bienen, Schlangengift…


Animation Globulidosen und Röhrchen

Nach der Potenzierung und Dynamisierung der Basis erhalten wir eine Reihe von homöopathischen Potenzierungen der Basis, die der Herstellung von folgenden Darreichungsformen dienen:

  • Granulate
  • Globuli Dosierungen
  • Tabletten
  • Trinktropfen
  • Trinkampullen
  • Zäpfchen
  • Salben
  • Homöopathische Puder oder Lösungen

Diese homöopathischen Medikamente können bei sehr unterschiedlichen Sympthome eingesetzt werden. So kann, zum Beispiel, dasselbe Medikament im Fall von Sonnenstichen, Insektenstichen, Grippe, Kopfschmerzen, usw. verschrieben werden.


Man kann nicht eine ganz bestimmte Indikation festlegen und keine andere, deshalb spricht man von Medikamenten « ohne Indikation ». Diese muss vom Arzt ausgewählt werden, und zwar unter folgenden Kriterien:

  • Die Umstände der Erstehung der Symptome
  • Die Eigenschaften der Symptome (Ort, Intensität, Verschlechterungs- und Verbesserungsbedingungen)
  • Der Besonderheiten (Vorgeschichte) und die Persönlichkeit des Patienten (Charakter, Lebensstil…)

Erst danach kann der Arzt ein Rezept ausstellen oder den Patienten näher beraten.


Unter Berücksichtigung all dieser Kriterien kann der Arzt schliesslich ein Mittel auswählen und ein anderes ausschliessen.


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